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Einweihung der Friedenskapelle 

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Worte vom Einweihungstag:

“Heute nehmen wir unsere Friedenskapelle und die Aufbahrungsräume in Gebrauch.

Am 2. Oktober haben wir den Grundstein gelegt. 9 Monate Bauzeit liegen hinter uns - 9 Monate braucht auch ein Mensch, um zu werden.
Das war eine Schwangerschaft, die uns herausgefordert hat. Zwar mit viel Vorfreude auf den Tag den Geburt, aber eben auch mit Bauchschmerzen und - na ja, man macht sich immer so seine Gedanken.
Unser Baby war bis gestern mittag eigentlich mehr Alfred Terveens Baby. Nun musst Du das los lassen Alfred und ich weiß von dir, dass das ein komisches Gefühl ist. Jedenfalls freuen wir uns sehr mit dir, was daraus geworden ist. Und wir sind dir sehr dankbar. Du warst dem Kind eine gute Mutter.

Aber wir alle waren ja ein bisschen schwanger; und viele Mütter und Väter sind heute zu Recht sehr stolz.”

An der Tür der Friedenskapelle wurde dann folgendes gesagt:

Ziehet hin mit Frieden; euer Weg, den ihr geht, ist Gott vor Augen. Richter 18,6
Unter dieser biblischen Losung wollen wir unsere Kapelle einweihen.
Unser Weg ist Gott vor Augen. Ist es nicht schön, das zu wissen, sich darauf verlassen zu können - sogar in Stunden des Abschieds und der Trauer? Euer Weg, den Ihr geht, ist Gott vor Augen - darum "ziehet hin in Frieden" - das ist verheißungsvoll und tut gut.
Unsere Friedenskapelle wurde gebaut, damit wir den Frieden, von dem die Bibel spricht, erleben - körperlich, sinnlich, geistlich.
Einige fragten: "Warum habt ihr so eine Kapelle gebaut"? Die Antwort lautet: Weil wir wissen für wen: Ehre, wem Ehre gebührt - Ehre unserem Gott, der Frieden verheißt, dem der Weg, den wir gehen, vor Augen ist!
Das ist die Antwort. Gottes Wort von Nähe, Liebe, von Zukunft und Heil sollte nicht länger auf taube Wände stoßen, gegen liebloses Plastik kämpfen müssen oder in schutzloser Weite verhallen.
Und diese Räume sind ein Geschenk Gottes an uns - wir haben nur daran mitgebaut, als seine Werkzeuge, haben zusammengelegt, unsere Gaben, finanzielle, geistige, körperliche - 
wir haben uns anstecken lassen von der Begeisterung für die spürbare Nähe Gottes. Sonst hätten wir sicher nicht so lange durchgehalten - da war Gottes Kraft mit am Werk.
Ja, wir können auch stolz sein auf das Erreichte aber noch mehr dankbar für Gottes Segen.

Mögen alle, die - auf ihre je eigene Weise - dazu beigetragen haben, dass unsere Friedenskapelle und die Aufbahrungsräume so werden konnten, von diesem Segen berührt werden. Amen

 

        

 



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